Hand- und Handgelenkprobleme:

Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

El ve bilek problemleri

Die Hand und das Handgelenk gehören zu den am häufigsten genutzten Körperregionen im Alltag. Tätigkeiten wie Schreiben, Computerarbeit, die Nutzung eines Smartphones, das Tragen von Taschen oder das Zuknöpfen von Kleidung sind auf die Gelenke, Sehnen und Nerven dieser Region angewiesen. Schmerzen, Taubheitsgefühle, Schwäche oder Druckempfindlichkeit in Hand und Handgelenk können sowohl alltägliche Aktivitäten als auch die berufliche Leistungsfähigkeit erheblich einschränken.

 

Professor Gemalmaz untersucht und behandelt Erkrankungen der Hand und des Handgelenks in einem breiten Spektrum – von einfachen Überlastungsverletzungen bis hin zu Nerveneinklemmungssyndromen und strukturellen Problemen.

Mit welchen Beschwerden stellen sich Patienten vor?

Probleme an Hand und Handgelenk beschränken sich häufig nicht auf ein einzelnes Symptom. Patienten stellen sich häufig mit folgenden Beschwerden vor:

Diese Beschwerden können an einer oder beiden Händen auftreten und auf unterschiedliche Grunderkrankungen hinweisen.

Häufige Ursachen von Hand- und Handgelenkschmerzen sowie Erkrankungen

Beschwerden an Hand und Handgelenk können verschiedene Ursachen haben. Häufige Erkrankungen sind:

Nerveneinklemmungssyndrome (Entrapment-Neuropathien):

Einengungen oder Druck auf Nerven – insbesondere im Bereich des Handgelenks – können Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schwäche und nächtliche Schmerzen verursachen (z. B. Karpaltunnelsyndrom).

Sehnen- und Sehnenscheidenprobleme (Tenosynovitis):

Entzündliche oder mechanische Probleme der Sehnenscheiden können Schmerzen und Druckempfindlichkeit verursachen, die sich bei Bewegung verstärken.

Schnappfinger (Trigger Finger):

Gekennzeichnet durch ein Hängenbleiben des Fingers beim Beugen mit anschließendem plötzlichem Lösen, häufig besonders morgens ausgeprägt.

Gelenkprobleme und Arthrose:

Knorpelverschleiß in den Finger- und Handgelenken kann zu Steifheit, Deformitäten und Schmerzen führen.

Ganglionzysten und Weichteiltumoren:

Flüssigkeitsgefüllte Schwellungen, die häufig an Handgelenk oder Hand auftreten; meist gutartig, können jedoch Schmerzen verursachen oder die Beweglichkeit einschränken.

Posttraumatische Probleme:

Deformitäten, Steifheit und Schmerzen nach Frakturen, Bandverletzungen oder Luxationen der Hand und des Handgelenks.

Da jede Erkrankung eine individuelle Diagnostik und Behandlung erfordert, ist eine ausführliche Untersuchung entscheidend.

Wie läuft der Diagnoseprozess ab?

Die Diagnostik von Hand- und Handgelenkerkrankungen umfasst eine ausführliche klinische Untersuchung, unterstützt durch geeignete Zusatzuntersuchungen:

Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung

  • Dauer der Beschwerden und Aktivitäten, die die Symptome verstärken
  • Ob die Beschwerden den Schlaf stören
  • Frühere Verletzungen, Frakturen, Luxationen oder Operationen
  • Beweglichkeit, Krafttests, Sensibilitätsprüfung und Druckschmerzpunkte

Bildgebende Verfahren

  • Röntgenaufnahmen bei Bedarf zur Beurteilung von Knochen und Gelenken
  • Ultraschall oder MRT zur Untersuchung von Weichteilen, Sehnen und bestimmten Schwellungen oder Gewebebildungen

Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (EMG)

  • Wird bei Verdacht auf Nerveneinklemmungen eingesetzt, um die Nervenfunktion sowie Ort und Ausmaß der Kompression zu bestimmen

Ziel ist es nicht nur, die Ursache von Schmerzen oder Taubheitsgefühlen festzustellen, sondern auch die bestmögliche Strategie zur langfristigen Erhaltung oder Wiederherstellung der Hand- und Handgelenksfunktion zu bestimmen.

Nichtoperative Behandlungsmöglichkeiten bei Hand- und Handgelenkerkrankungen

Bei vielen Erkrankungen der Hand und des Handgelenks werden zunächst konservative Behandlungsmethoden angewendet:

Diese Maßnahmen können bei vielen Patienten die Beschwerden lindern oder kontrollieren. Da jedoch jeder Fall unterschiedlich ist, können Verlaufskontrollen und Anpassungen der Behandlung notwendig sein.

Wann ist eine Operation bei Hand- und Handgelenkerkrankungen notwendig?

Die Entscheidung für eine Operation wird individuell getroffen. Im Allgemeinen bei:

In solchen Fällen werden operative Behandlungsmöglichkeiten ausführlich mit dem Patienten besprochen.

Operative Behandlungsmöglichkeiten bei Hand- und Handgelenkerkrankungen

Die operativen Verfahren werden je nach Art und Schwere der Erkrankung sowie den Erwartungen des Patienten geplant. Zu den häufig angewandten Verfahren gehören:

Nervenfreilegung bei Nerveneinklemmungssyndromen

Operationen zur Entlastung des Nerventunnels, um Taubheitsgefühle, nächtliche Schmerzen und Schwäche bei geeigneten Patienten zu reduzieren.

Operation beim Trigger Finger

Minimalinvasive Eingriffe zur Erweiterung des verengten Bereichs, an dem die Sehne hängen bleibt.

Entfernung von Ganglionzysten und Weichteiltumoren

Chirurgische Entfernung von Raumforderungen, die Schmerzen, kosmetische Beschwerden oder Bewegungseinschränkungen verursachen.

Operationen bei posttraumatischen Deformitäten und Gelenksteife

Eingriffe zur Korrektur der Knochenstellung oder Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit nach Frakturen oder Luxationen.

Vor jeder Operation werden Zweck, Ablauf, Heilungsphase und mögliche Risiken ausführlich erklärt.

Professor Gemalmaz’ Ansatz bei Hand- und Handgelenkproblemen

Professor Gemalmaz beurteilt jeden Patienten mit Hand- und Handgelenkproblemen unter Berücksichtigung der Beschwerden, der Nutzung der Hand (Beruf, Hobbys), der Anforderungen des Alltags und begleitender Erkrankungen.

Während des Behandlungsprozesses:

  • Konservative Behandlungsmethoden werden bevorzugt, wobei deren Einfluss auf Beruf und Alltag berücksichtigt wird
  • Falls eine Operation erforderlich ist, werden Umfang des Eingriffs, Heilungsverlauf und mögliche Risiken ausführlich erläutert

Ziel ist es, einen individuell angepassten, wissenschaftlich fundierten Behandlungsansatz zu bestimmen, der die Funktion von Hand und Handgelenk erhält oder verbessert.

prof. dr. cangemalmaz

Diese Seite dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Diagnose oder Behandlungsempfehlung.